17Jan/17

E-Learning-Markt verzeichnet zum fünften Mal in Folge zweistelliges Wachstum

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Man kann natürlich in Zeiten der Digitalisierung trefflich darüber streiten, wo denn E-Learning anfängt und wo es aufhört. Wenn es denn irgendwo aufhört. Und ob die Unternehmen, die sich an diesem Branchenmonitor beteiligen, ein repräsentatives Abbild des Marktes darstellen. Beim Spitzenreiter COMCAVE (vormals Jaber, vormals COMCAVE) darf man schon etwas schmunzeln. Auch die im Monitor selbst vollzogenen Hochrechnungen sind nicht immer nachvollziehbar. Wie auch immer: Er liefert ein jährliches “Who is who” sowie Informationen über Geschäftsfelder, Tätigkeitsfelder der Mitarbeiter und Geschäftsmodelle. Das bietet eine erste Orientierung.
mmb Institut – Gesellschaft für Medien- und Kompetenzforschung, mmb-Branchenmonitor 2016, Dezember 2016 (pdf)

17Jan/17

TU Kaiserslautern sucht wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in mit Schwerpunkt Informatik

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

An der Technischen Universität Kaiserslautern ist im Fachbereich Sozialwissenschaften, Fachgebiet Pädagogik, eine Projektstelle als
wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (100% oder Teilzeit) mit dem Schwerpunkt Informatik/Wirtschaftsinformatik zum 01.03.2017 oder später zu besetzen. Die Stelle ist befristet bis zum 31.01.2018. Vorbehaltlich der Bewilligung der Anschlussfinanzierung ist eine Verlängerung um zwei Jahre möglich.

Ziel des Verbundprojekts „Bildung als Exponent individueller und regionaler Entwicklung“ ist es, nicht-traditionell Studierende für den regionalen Fachkräftebedarf zu qualifizieren. Dazu werden in diesem Teilprojekt ein Instrumentarium zur Bedarfsermittlung sowie darauf aufbauende innovative Studienformate entwickelt. Dazu gehört die Entwicklung einer Webanwendung, die verfügbare statistische sowie im Projekt erhobene Daten zusammenführt und vergleicht. Sie arbeiten damit an der Schnittstelle zwischen sozialwissenschaftlicher Forschung und Informatik.

Aufgaben

  • Weiterentwicklung einer Web-Datenbankanwendung
  • Analyse und Aufbereitung empirischer Daten
  • Anleitung wissenschaftlicher Hilfskräfte

Voraussetzungen

  • Sie sind ein aufgeschlossener Mensch, der/die seine/ihre Arbeit mit viel Interesse und Engagement macht
  • Sie sind ein Teamplayer, der/die Interesse an sozial-/bildungswissenschaftlichen Fragestellungen und Sichtweisen hat
  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Master, Dipom, Magister), vorzugsweise mit der Ausrichtung Informatik oder Wirtschaftsinformatik im Haupt- oder Nebenfach
  • Kenntnisse und Erfahrungen mit Datenbank- und Webprogrammierung (insb. Schnittstellen wie REST)
  • Kenntnisse moderner Web-Technologien (HTML 5, CSS 3, jQuery etc.)
  • Kenntnisse zur Analyse statistischer Daten mit R
  • Kenntnisse in der Serveradministration (Windows, Linux)
  • Interesse und Kenntnisse im Bereich digitaler Lernmedien
  • Sozialwissenschaftliche Methodenkenntnisse

Bewerbung an: Jun.-Prof. Dr. Matthias Rohs, Fachbereich Sozialwissenschaft, TU Kaiserslautern, Erwin-Schrödinger-Straße, 67663 Kaiserslautern
Bewerbungsschluss: 31.01.2017
Vertragsdauer: Die Stelle ist zunächst befristet bis 31.01.2018.
Vergütung: Die Stelle wird nach TVL-E13 vergütet.
Weitere Details können sie der kompletten Stellenausschreibung entnehmen.

Bildquelle auf Facebook: Rmcharb, Gebäude 34 und Zentralbibliothek der Technischen Universität Kaiserslautern, CC BY-SA 3.0

 

16Jan/17

Soziales Lernen

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

“Soziales Lernen beschreibt das Lernen innerhalb einer Lerngemeinschaft. Heute kommt dazu vermehrt sogenannte Social Software zum Einsatz”, schreibt Martin Ebner, um so einen kleinen Lexikon-Eintrag einzuleiten. Dann führt er etwas breiter aus, wie das “sozial” noch gelesen werden kann und stellt einzelne Tools vor, die in Unterricht und Lehre heute zum Einsatz kommen. Eine kurze Fingerübung.
Martin Ebner, Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik. Online-Lexikon, Dezember 2016

16Jan/17

Call for Papers: JFMH 2017 „Offenheit in Lehre und Forschung“

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Für das Junge Forum für Medien und Hochschulentwicklung (JFMH) 2017 werden Beiträge zur inhaltlichen Gestaltung der Tagung gesucht. Die Frist zur Einreichung ist der 01. März 2017.

Das Junge Forum für Medien und Hochschulentwicklung (JFMH) versteht sich als Nachwuchstagung unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd), der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW), der Gesellschaft für Informatik (GI; Fachgruppe E-Learning) sowie der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE; Sektion Medienpädagogik).

Die Tagung wird am 15. und 16. Juni 2017 stattfinden. Sie soll eine Gelegenheit zur Vernetzung und zum Austausch darstellen. Ausrichter des diesjährigen JFMH ist das Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen (HUL) der Universität Hamburg.

Für die inhaltliche Gestaltung werden noch Beiträge in unterschiedlichen Formen gesucht.

Das Thema für das JFMH 2017 lautet:
Offenheit in Lehre und Forschung – Königsweg oder Sackgasse?

Ziel des Forums ist es, Potenziale und Grenzen offener Bildungspraktiken in allen
Bildungsbereichen und schwerpunktmäßig an Hochschulen zu diskutieren sowie aus
verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Die Diskussion um Open Educational Resources (OER), Open Educational Practices (OEP), Open Science (OS) und Open Access (OA) wirft Fragen auf unterschiedlichen Ebenen auf, die behandelt werden sollen.

Der Call richtet sich vor allem an Young Researchers und Young Professionals.

Termine und Fristen
Frist für die Einreichung: 01. März 2017
Benachrichtigung über die Annahmeentscheidung: 17. Mai 2017
Frist für die überarbeitete Einreichung: 02. Juni 2017
JFMH 2017: 15.-16. Juni 2017

Die Einreichungen sollten einen Umfang von maximal zwei Seiten inklusive Literaturverzeichnis nicht überschreiten und sie erfolgen an die E-Mail-Adresse des JFMH 2017.

Genauere Informationen können sie dem gesamten Call for Papers entnehmen.

Bildquelle auf Facebook: Ctsu, Hamburg-university-2005-05, CC BY-SA 3.0

16Jan/17

Juniorprofessur (W1) für Erziehungswissenschaftliche Medienforschung an der Universität zu Köln gesucht

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

An der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Juniorprofessur (ohne Tenure Track) zu besetzen. Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen des § 36 Hochschulgesetz NRW.

Aufgaben

Die Professur soll die erziehungswissenschaftliche Medienforschung in Forschung und Lehre unter besonderer Berücksichtigung der Mediensozialisation vertreten. Zu den weiteren Aufgabengebieten gehört die konzeptionelle und inhaltliche Weiterentwicklung des BA/MA-Studiengangs „Intermedia: Medienbildung, Mediengestaltung, Medienkultur“.
Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen des § 36 Hochschulgesetz NRW.
Im dritten Jahr nach Dienstantritt ist eine Zwischenevaluation vorgesehen, auf deren Grundlage über eine Verlängerung um weitere drei Jahre entschieden wird. Das Lehrdeputat umfasst vier Semesterwochenstunden in der ersten Qualifizierungsphase sowie fünf Semesterwochenstunden in der zweiten Qualifizierungsphase.

Bitte bewerben Sie sich mit

  • Lebenslauf
  • Schriften- und Lehrveranstaltungsverzeichnis
  • Urkunden über akademische Prüfungen und Ernennungen
  • einer Skizze Ihres geplanten Forschungs- und Lehrprogramms
  • drei für die Ausschreibung einschlägige Schriften

Bewerbung über: Berufungsportal der Universität zu Köln
Bewerbungsschluss: 02.02.2017
Weitere Details können der kompletten Stellenausschreibung entnommen werden

Bildquelle auf Facebook: Avatar, Universitaet zu Koeln-Eingang Hauptgebaeude, CC BY-SA 3.0

13Jan/17

Equipping people to stay ahead of technological change

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

economist_201701.jpg“Lifelong learning” ist das Thema der aktuellen Ausgabe des Economist. Wenn ich diesen und die weiteren Beiträge des Heftes zusammenfasse: Erstens gibt es eine Notwendigkeit, hinter der Digitalisierung und Automatisierung stehen: “Today robotics and artificial intelligence call for another education revolution.” Zweitens gibt es viele neue Möglichkeiten und Ansätze: dazu gehören vor allem MOOCs, denen ein eigener Artikel gewidmet ist (”Upstarts and incumbents. The return of the MOOC”: hier werden vor allem die aktuellen Entwicklungen und Aktivitäten der großen Plattform-Anbieter wie Coursera und Udacity nachgezeichnet), aber auch Hochschulen mit Online-Angeboten. Doch, drittens, weisen die Autoren darauf hin, dass zu viele Menschen durch diese Angebote nicht erreicht werden: “But left to its own devices, this nascent market will mainly serve those who already have advantages.” Also folgt schließlich der Appell an Politik, Unternehmen und Gewerkschaften, mehr zu unternehmen. Ein Appell, wie gesagt.
Economist, Lifelong learning. How to survive in the age of automation, 14. Januar 2017

13Jan/17

Social Media & Mobile Learning

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Hinter diesem Link stecken auch pragmatische Überlegungen: Denn Martin Ebner hat für einen Workshop (” … soll eine Übersicht geben, welche didaktische Vielfalt durch den Einsatz von Medien in der (Hoch-)Schullehre erzielt werden kann”) über beide Themen eine Vielzahl an Informationen, Anwendungsbeispielen und Links zusammengetragen. Eine Fundgrube!
Martin Ebner, e-Learning Blog, 13. Januar 2017

Social Media Learning (oder die Vielfalt neuer Medien in der Lehre) from Martin Ebner

Mobile Learning from Martin Ebner

13Jan/17

Eine neue Direktorin und ein neues Projekt: Das IWM und e-teaching.org starten ins Jahr 2017

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Seit dem 1. Januar hat das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) eine neue Direktorin. Prof. Dr. Ulrike Cress will Forschung zum Lehren und Lernen mit digitalen Medien und Praxis zukünftig noch stärker miteinander verzahnen und auch e-teaching.org verstärkt mit Forschung untermauern. Dazu soll auch das neue Projekt „Smart Teaching Baden-Württemberg“ beitragen.

Seit 13 Jahren finden E-Learning-Interessierte und -Akteure an Hochschulen auf unserem Portal e-teaching.org umfassende Informationen dazu, wie Hochschullehrende aktuelle Technologien so einsetzen können, dass die Qualität der Lehre steigt. Schon immer sind Forschungsergebnisse des IWM zu medienunterstütztem Lehren und Lernen, etwa zur didaktischen Optimierung von Videos oder zur Gestaltung digitaler Lernmaterialen, in das Portal eingeflossen. Doch in Zukunft sollen Forschung zur digitalen Hochschullehre und Praxis noch enger aufeinander bezogen werden.

Dazu soll auch das neu eingeworbene Projekt Smart Teaching Baden-Württemberg beitragen, dass vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg (MWK) getragen wird. In diesem Projekt wird die Umsetzung von zehn durch das MWK geförderten E-Learning-Projekten begleitet, etwa im Bereich von mobilem Lernen und offenen Bildungsressourcen. Die Identifizierung von Erfolgsfaktoren und Hemmnissen bei der Umsetzung und die Unterstützung der Projektteams soll zu einer nachhaltigen Sicherung der Ergebnisse beitragen. Dabei wird Smart Teaching Baden-Württemberg eng mit e-teaching.org zusammenarbeiten, und die gewonnenen Erkenntnisse werden sich selbstverständlich im Portal niederschlagen. Für die im Rahmen dieses Projekts ausgeschriebenen Stellen können sich Interessierte noch bis zum 31.01.2017 bewerben.

„Das ist meine Vision“, sagt Ulrike Cress, die den Gründungsdirektor des IWM, Prof. Dr. Dr. Friedrich Hesse nach 15 sehr erfolgreichen Jahren ablöst: ,„Forschung zu Lehren und Lernen muss dazu führen, das Lernende effektiver und anschaulicher lernen können. Damit Lehrkräfte wissen, wie sie Medien lernwirksam einsetzen können, müssen solche Forschungsergebnisse sichtbar sein. Außerdem müssen die Lehrenden Unterstützung bei der praktischen Umsetzung abstrakter Forschungsergebnisse erhalten. Genau das kann ein Portal wie e-teaching.org für die Hochschule leisten.“

Logo e-teaching.org

Das e-teaching.org-Team ist gespannt auf das neue Projekt und die neuen Entwicklungen – natürlich nicht nur am IWM. Wir wünschen allen E-Learning-Akteurinnen und -Akteuren ein spannendes und erfolgreiches Jahr 2017!

12Jan/17

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit der neuen Partnerschaft des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und SAP zu digitalen Lösungen, dem Open-Access-Publikationsfond der Universität Trier, dem Branchenmonitor “E-Learning-Wirtschaft” 2016 des mmb Instituts und einer Studie im Auftrag der LEARNTEC zu digitaler Bildung.

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KIT und SAP bilden Partnerschaft für digitale Lösungen

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Softwareentwickler SAP sind dabei eine strategische Partnerschaft für digitale Lösungen für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft aufzubauen. Ziel ist es im Bereich Entrepreneurship innovative Lehr- und Lernkonzepte zu entwickeln und gemeinsame Forschungs- und Innovationsprojekte voranzutreiben. Neben der Entwicklung von Softwarelösungen für den Verwaltungsbereich von Forschungseinrichtungen, soll der Fokus auch auf E-Learning liegen. Thematisch konzentriert sich die Zusammenarbeit vor allem auf Energienetze, autonomes Fahren, Industrie 4.0, Big Data, Cybersecurity, Robotik und automatische Übersetzung.
Quelle: kit.edu

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Universität Trier erstattet Gebühren für Online-Publikationen

Seit Januar 2017 besteht für Angehörige der Universität Trier die Möglichkeit Publikationen auf Kosten der Universität in genuinen Open-Access-Zeitschriften zu veröffentlichen. Möglich wird dies durch den Open-Access-Publikationsfond der Universität, dessen Einführung im Sommer 2016 beschlossen wurde. Die Förderungssumme beträgt maximal 2000€. Für die Erstattung der Publikationskosten müssen interessierte Wissenschaftler/innen einen Antrag stellen. Nähere Informationen zu den Voraussetzungen sind auf der Seite der Universitätsbibliothek Trier zu finden.
Quelle: uni-trier.de

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OpenHPI ist Projekt des Monats auf „Komm, mach MINT“-Webseite

Der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT“ hat für seine Rubrik „Projekt des Monats“  im Januar die Online-Bildungsplattform openHPI ausgewählt. OpenHPI ist ein Projekt des Hasso-Plattner-Instituts und bietet frei zugängliche und kostenlose Kurse zu IT-Themen an. „Komm, mach MINT“ bezeichnet die Plattform auf seiner Webseite als „allgemeinverständlich und auf den Punkt“ gebracht. OpenHPI-Kurse sind in der Regel für sechs Wochen angesetzt und beinhalten Lehr-Videos, Texte, Selbsttests, bewertete Hausaufgaben und Prüfungsaufgaben.
Quelle: komm-mach-mint.de

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Mmb Institut stellt Ergebnisse des Branchenmonitors “E-Learning-Wirtschaft” 2016 vor

Zum neunten Mal präsentiert das mmb Institut seine jährliche Branchenanalyse zum deutschen E-Learning-Anbietermarkt. Die Erhebung erfolgt rückwirkend für das Jahr 2015. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Umsatzplus in der Branche von 14 Prozent zu erkennen. Mobiles Lernen bildet dabei für viele Anbieter ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal und Tätigkeitsfeld. Der Bericht verweist auch auf die wichtigsten aktiven E-Learning-Anbieter, die sich an dem Branchenmonitor beteiligt haben. Darunter findet sich auch oncampus, eine Tochter der Fachhochschule Lübeck für Fernstudium und Weiterbildungen.
Quelle: mmb-institut.de

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Erkenntnisse einer Studie im Auftrag der LEARNTEC: Lehrende bremsen E-Learning

Laut der Studie „Digitale Bildung auf dem Weg ins Jahr 2025“ im Auftrag der Bildungs-Fachmesse LEARNTEC, zeigen die Kompetenzen von Lehrenden im E-Learning-Bereich starke Schwächen auf. Diese Aussage beruht auf einer Rangliste zu den größten Herausforderungen für Akteure im Bildungswesen. Die digitalen Kompetenzen der Lehrenden sind demnach in allen vier Bildungsbereichen (Schule, Ausbildung, Hochschule, Weiterbildung) äußerst gering ausgeprägt und werden als sehr große Herausforderung eingestuft. Die Kompetenz der Lernenden hingegen stellt laut der Studie nur eine geringe Herausforderung dar. Gute Zukunftsperspektiven sagt die Studie außerdem dem E-Learning-Markt voraus. Bis 2020 soll sich die Branche um mehr als 110 Prozent vergrößern. Durchgeführt wurde die Studie vom mmb Institut – Gesellschaft für Medien- und Kompetenzforschung. Es nahmen rund 70 Experten aus dem Bildungsbereich daran teil.
Quelle: inside-it.ch 

Was gibt es an Ihrer Hochschule Neues in Sachen Digitalisierung?
Die Redaktion freut sich über Post an feedback@e-teaching.org oder Beiträge auf unserer Facebook-Seite.

12Jan/17

50 Jahre Telekolleg. Bildung kommt von Bildschirm

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Inzwischen sind nur noch Bayern und Brandenburg übriggeblieben. Aber nach wie vor kann man auf diesem Weg die allgemeine Fachhochschulreife erwerben. Ich bin noch mit dem Telekolleg als Teil meines Fernsehprogramms aufgewachsen, habe sogar mal beim Funkkolleg, dem kleinen Bruder, mitgearbeitet, und mich später, wenn ich beim Zappen über eine Folge gestolpert bin, über das mutige Outfit der Lehrenden (sehr beliebt: Pullunder!) gewundert. Der Artikel ist verhalten optimistisch, was die Zukunft des Telekollegs angeht, obwohl die Macher jetzt sogar das Internet entdeckt haben. Aber die Zeit für einen kleinen Seitenhieb in Richtung MOOCs nimmt man sich.
Rosa Feigs, Der Tagesspiegel, 5. Januar 2017