07Dez/16

11 Predictions to Guide Your Talent Strategy in 2017

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

“Everything Is Becoming Digital” schreibt Josh Bersin in seinem aktuellen Versuch, die Veränderungen in und um HR auf den Punkt zu bringen. Seine 11 Prognosen sind dann doch etwas genauer: “network of teams” stehen für die Organisationen von morgen; Unternehmen setzen auf “real-time feedback”, um zu erfahren, wie ihre Mitarbeiter ticken; Performance Management wird neu erfunden; dann: “stop designing ‘programs’ und start designing ‘experiences’”, usw.

Schließlich, die 10 und vorletzte Prognose: “The L&D Function Will Continue to Struggle”. Grundlage der Aussage bildet eine kurze L&D Geschichte, von “e-Learning & Blended” (2001) bis “Real-Time. Always On” (2020). Und der Hinweis, dass sich der Bildungsmarkt rasant verändert, mit neuen Anbietern und Angeboten, L&D sich jedoch schwer tut, Fahrt aufzunehmen:

“While all of this progress and wonderfully integrated technology has evolved, the poor corporate learning market has been left behind. Until recently, corporate LMS systems have been designed for the old model of e-learning – they typically have difficult-to-use interfaces and they view video as an afterthought. So most big companies (small companies often have the benefit of starting afresh) are burdened with very complex learning management systems that house all of the company’s compliance training, critical tracking of completions, and arcane business rules which have been built up over decades. This new world of ‘YouTube-style’ learning is just not available.” (35)
Josh Bersin, Bersin by Deloitte, 7. Dezember 2016 (Registrierung erforderlich)

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07Dez/16

Das Internet der Dinge in der Bildung

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Das Internet der Dinge führt uns, das ist die Botschaft dieses Artikels, auch zu Smart Learning Environments (SLEs), “physikalische Räume, die mit digitalen Geräten und Sensoren ausgestattet sind und eine nahtlose Verbindung von virtuellen und realen Umgebungen ermöglichen”. Noch lesen sich die SLEs allerdings mehr als die Fortschreibung moderner Lernplattformen. Die “Dinge” kommen zu kurz. Aber das mag sich schnell ändern. Mit hilfreichen Links zum Vertiefen.
Birgit Frost, werkstatt.bpb.de, 22. November 2016

06Dez/16

Politisches Podium: Bundestagsmitglieder diskutieren „digitale Bildung“ auf e-teaching.org

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Am 12. Dezember 2016 um 14 Uhr findet auf e-teaching.org die Podiumsdiskussion „Politische Strategien zur digitalen Hochschulbildung“ mit Vertretern politischer Parteien statt. Zu Gast sind die Bundestagsabgeordneten Sven Volmering (CDU) und Saskia Esken (SPD) so-wie Udo Michallik, Generalsekretär der Kultusministerkonferenz.

Das Jahr 2016 war für Fragen der digitalen Hochschule sehr ereignisreich: Die digitale Agenda wurde verabschiedet, der nationale IT-Gipfel beschäftigte sich mit Bildung unter den Rahmenbedingungen der Digitalisierung und mehrere Förderausschreibungen und Strategiepapiere in Bund und Ländern wurden bekannt gegeben.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Bildungspolitik im digitalen Zeitalter laden das Informationsportal e-teaching.org des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) und das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) gemeinsam dazu ein, die aktuellen politischen Geschehnisse in Bezug auf die Digitalisierung zu diskutieren. Dabei geht es nicht zuletzt darum, welche Rahmenbedingungen von Seiten der Politik geschaffen werden müssen, um die nun 2016 festgelegten Ziele ab 2017 auch in die Tat umzusetzen

Die Gäste auf dem Podium beschäftigen sich seit längeren mit Themen im Bereich Bildung und Technologie: Saskia Esken, MdB (SPD) und Sven Volmering, MdB (CDU) sind beide Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und jeweils Berichterstatter ihrer Fraktion für „digitale Bildung“. Udo Michallik ist als Generalsekretär der Kultusministerkonferenz wesentlich mitverantwortlich für deren Strategiepapier zur „Bildung in der digitalen Welt“, das am 8. Dezember 2016 veröffentlicht werden soll.

Kurze Videostatements aller drei Podiumsgäste zur Bildung mit digitalen Medien finden sich übrigens im Adventskalender von e-teaching.org.

Der Log-in zum Online-Event am 12. Dezember 2016 ist ab 13.45 möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und anschließend auf e-teaching.org frei zur Verfügung gestellt.

Zur Veranstaltungsseite

 

06Dez/16

Flipped Classroom

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Wenn es darum geht, wie denn die Digitalisierung der Lehre an den Hochschulen konkret aussehen könnte, fällt heute fast zwangsläufig der Begriff “Flipped Classroom”. Deshalb ist diese Folge des Dossiers „Digitalisierung in der Erwachsenenbildung” auf wb-web fast überfällig. Sie umfasst einen einführenden Wissensbaustein sowie umfangreiche Handlungsanleitungen (u.a. “Methoden für Flipped Classroom”, “Wie erstelle ich ein Flipped Classroom-Video?”) zum Stichwort.
Maria-Christina Nimmerfroh, wb-web, Dezember 2016

06Dez/16

Erschienen: Die Öffnung der Bildungsmaterialien als digitale soziale Innovation für die Wissensgesellschaft von morgen (IT-Gipfel zu Digitalem Lernen)

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Martin Ebner und ich wurden gefragt ob wir zum Begleitband des deutschen nationalen IT-Gipfel einen Beitrag beisteuern können. Dem sind wir gerne nachgekommen und haben uns dem Thema der freien Bildungsressourcen gewidmet und den klingenden Titel „Die Öffnung der Bildungsmaterialien als digitale soziale Innovation für die Wissensgesellschaft von morgen“ gewählt.

Zusammenfassung:

Bildungsinhalte, die einerseits im Internet frei zugänglich sind und darüber hinaus über eine Lizenz zu ihrer Wiederverwendung und Bearbeitung verfügen, werden als freie Bildungsressourcen (Open Educational Resources, kurz OER) bezeichnet. Damit sind nicht nur urheberrechtliche Beschränkungen kein Problem mehr, sondern es werden auch weitere innovative Möglichkeiten der Verbreitung von Bildungsmaterialien möglich und umsetzbar. In diesem Beitrag soll das Thema der freien Bildungsressourcen näher betrachtet und aufgezeigt werden, wie sie als digitale soziale Innovation wirken können. Dabei werden konkrete OER-Projekte beschrieben und benannt und insbesondere auch die neue Form von Online-Kursen, sogenannte Massive Open Online Courses (kurz MOOCs) aufgegriffen. Darüber hinaus beleuchten wir auch, warum OER und offen lizenzierte MOOCs für eine Wissensgesellschaft von morgen notwendig sind. Bei der fortschreitenden digitalen Durchdringung des Bildungsmarktes und einem restriktiven Urheberrecht ist es unerlässlich, dass entsprechend offen lizenzierte Inhalte vorhanden sind, damit die Gesellschaft aktiv partizipieren kann.

[Beitrag @ Researchgate]

Zitation: Ebner, M., Schön, S. (2016) Die Öffnung der Bildungsmaterialien als digitale soziale Innovation für die Wissensgesellschaft von morgen. In: Digitale Bildungslandschaften. Scheer, A.-W., Wachter, C. (Hrsg.) IMC AG, Saarbrücken. S.202-213

05Dez/16

Oh mein Bot! – ChatBots (Intelligent Personal Assistants)

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ich muss gestehen, dass ich die Entwicklungen und Szenarien, die Torsten Fell hier beschreibt, interessiert lese; einige schließen unmittelbar an bekannte Dienste an und sind gut nachvollziehbar; bei anderen Szenarien – vor allem, wenn es um “lebenslange Assistenten” geht – überlege ich, wer der Anbieter (”meines Vertrauens”) eines solchen Dienstes ist bzw. sein könnte …

“So könnte jeder Schüler ab der Schule seinen persönlichen virtuellen Lernassistenten erhalten und über die Zeit lernt dieser mit seinem Nutzer mit. Die Quintessenz ist, dass die Schüler/Studenten Messaging-Plattformen lieben und verbringen bereits viel Zeit in diesen. Chatbots werden hier komfortable und vertrauenswürdige Lösungen bieten können.”
Torsten Fell, Wissen schafft Werte, 4. Dezember 2016

05Dez/16

MOOC Trends in 2016: MOOCs No Longer Massive

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Kernbotschaft dieser Standortbestimmung lautet: “Fundamentally MOOCs as a format haven’t changed much over the last five years. What’s really changed is how they are packaged and promoted.” Das heißt, die typischen Online-Kurse bestehen unverändert aus Inhalten, Aufgaben und Zertifikaten. Doch während die ersten Kurse 2012 noch ein klares Startdatum besaßen, das man als interessierter Lerner nicht verpassen sollte, stehen heute immer mehr Kurse “on demand”, also jederzeit, zur Verfügung. Das bedeutet auch: Mehr Kurse, aber weniger Aktivitäten in den Foren.

Und während ersten Kurse noch offen und kostenlos waren, sind heute mehr und mehr Kursbausteine, oft auch ganze Kurse, mit einem Preisticket versehen. Es geht, so Dhawal Shah, nicht mehr ums lebenslange Lernen, sondern um berufliche Qualifizierung: “All the major MOOC providers have announced their own credential. Coursera has specializations. Udacity has Nanodegrees, edX has xSeries, and FutureLearn has Programs.”
Dhawal Shah, Class Central, 16. November 2016

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05Dez/16

Stelle als Angestellte/r in Produktion audiovisueller Medien an der Universität Konstanz

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Beim Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) der Universität Konstanz ist zum 1. März 2017 oder nach Vereinbarung eine Stelle als Angestellte/r in Produktion audiovisueller Medien befristet bis zum 31. Dezember 2020 zu besetzen. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar.

Aufgaben

  • Aufzeichnung und Distribution von Lehrveranstaltungen, Konferenzen, Gastvorträgen 
  • Mitarbeit bei Konzeption und Optimierung der IT-Infrastruktur (Hardware) einschl. Workflows für Lecture Recording und zugehörige Medienbearbeitung 
  • Öffentlichkeitsarbeit unter Lehrenden, Studierenden und weiteren Zielgruppen in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich Hochschuldidaktik 
  • technische und inhaltliche Betreuung sowie Optimierung der Website des Bereichs sowie Relaunch des Streaming-Portals 
  • Leitung des Teams studentischer Hilfskräfte zur Aufzeichnung in der Lehre 
  • stellvertretende Verantwortung für automatisierte Vorlesungsaufzeichnung

Voraussetzungen

  • abgeschlossenes einschlägiges Studium der Medieninformatik, Medienwissenschaft oder eines verwandten Faches (Diplom, Bachelor oder Master) 
  • Professionelle Erfahrung mit Videoschnittsoftware, Web Content Management, macOS, Kamera- und Audiotechnik, Verarbeitung digitaler Videodaten 
  • Flexibilität und Fähigkeit zur Teamarbeit 
  • Hohe Serviceorientierung

Bewerbung an die Personalabteilung der Universität Konstanz, 78457 Konstanz.
Kennziffer: 2016/258
Bewerbungsschluss: 2. Januar 2017
Vertragsdauer: bis zum 31. Dezember 2020
Vergütung: Die Eingruppierung im Angestelltenverhältnis richtet sich nach den persönlichen Voraussetzungen und nach den tariflichen Bestimmungen des TV-L. 

Bildquelle auf Facebook: Universitaetkonstanz, Luftaufnahme Universität Konstanz Insel Mainau, CC BY-SA 4.0