26Jun/19

Call for Submissions: 49. dghd-Jahrestagung

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Vom 10. bis 13. März 2020 findet die 49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) an der Freien Universität Berlin statt. Alle, die sich für die Qualitätsentwicklung der Hochschullehre und die Weiterentwicklung der Hochschuldidaktik engagieren, sind eingeladen, die Tagung mitzugestalten. Die Einreichungsfrist von Beiträgen endet am 15. September 2019.

26Jun/19

OER business models (presentation at EdMedia 2019)

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

DOIT is not only working on social innovation in makerspaces – the project also tries to spread the ideas and materials in a sustainable way. Our considerations include how the partner might use the open educational resources that are developed after the project. Guntram Geser and me (both Salzburg Research), together with DOIT advisor Martin Ebner (TU Graz) wrote a contribution on „Business models for Open Educational Resources: how to exploit OER after a funded project?“. Martin will present the paper at the EdMedia conference in Amsterdam today.

And of course we are proud to share or business cards with all of you. If you want to think and co-create potential business models for your OER projects and future exploitation, use these as inspiration. You can e.g. decide which 3 cards fits best and then build your business model or you can force you to adapt business models which were selected by chance for your own case. Sounds weird, but the best ideas are not always developed in straight ways. Enjoy!

OER_BM_cards

 

25Jun/19

Coursera’s Monetization Journey: From 0 to $100+ Million in Revenue

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Eine interessante Geschichte, die Dhawal Shah hier nacherzählt. Sie beginnt im Januar 2012 mit einem Mission Statement: ”We are committed to making the best education in the world freely available to any person who seeks it.” Leider fehlte 2012 noch ein Geschäftsmodell. Also wurden unzählige Versuche unternommen, das Kursangebot – am Anfang ist noch von MOOCs die Rede – zu monetarisieren. Bis heute zählt Dhawal Shah 25 Stationen, an denen in irgendeiner Form neue Angebote geschnürt wurden. Für 2016 hält er schließlich fest:

„By this point, the original MOOC model (involving free courses, large numbers of people who would take a course at the same time, and free certificates) had practically disappeared. Over the past several years, Coursera had removed free certificates, put graded assignments behind paywalls, adopted a subscription model for payment, switched to an on-demand model for course delivery, and increased the monetizable content on the platform by soliciting bids from universities.“

Für 2018 Jahr kann Coursera Einnahmen in Höhe von 140 Millionen Dollar verzeichnen. Und 2019 wurden in der jüngsten Finanzierungsrunde noch einmal 103 Millionen Dollar eingesammelt. Alles richtig gemacht?
Dhawal Shah, Class Central MOOC Report, 22. Juni 2019

Bildquelle: Class Central

25Jun/19

Stelle als Instructional Designer/in an der Universität der Bundeswehr München

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Am campus advanced studies center (casc) der Universität der Bundeswehr München wird zum 01.09.2019 ein/e Instructional Designer/in für Bildungsmaßnahmen im Blended-Learning-Ansatz gesucht. Die Anstellung erfolgt in Vollzeit und ist auf zwei Jahre befristet. Bewerbungen können noch bis zum 18. Juli 2019 eingereicht werden.

25Jun/19

Der maschinelle Weg zum passenden Personal. Zur Rolle algorithmischer Systeme in der Personalauswahl

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass algorithmische Systeme zukünftig in allen Bereichen des Personalmanagements eingesetzt werden. Am intensivsten, wen wundert’s, wird ihr Einsatz in der Personalauswahl diskutiert. Insofern lohnt der Blick in diese Studie, denn die Fragen, Chancen und Risiken, die mit dem Einsatz von Algorithmen verbunden sind, werden sich auch in Personalentwicklung und Weiterbildung stellen. Die Bertelsmann Stiftung beschäftigt sich ja an verschiedenen Stellen mit dem Thema KI und Algorithmen. In diesem Kontext von Projekten, Workshops und Diskussionsrunden ist auch der vorliegende einführende Überblick entstanden.

Was bietet die Studie nun? Sie umfasst folgende Kapitel: 1. Automatisierung im Personalwesen: Anwendungsbereiche und Beispiele, 2. Chancen und Risiken algorithmischer Systeme im Personalwesen, 3. Transparenz und Nachvollziehbarkeit, 4. Veränderungen im Berufsbild Personaler.

Als Teaser einige Stichworte aus den Kapiteln: „Wettrüsten“ von Bewerber:innen und Recruiter:innen; Qualitätssiegel für Recruiting-Algorithmen; „ein schlechter automatisierter Prozess bleibt ein schlechter Prozess …“ (S. 13); „algorithmische Systeme sind von Menschen gemacht und somit nie fehlerfrei“ (S. 15); „Personaler, macht euch auf, die Algorithmen zu verstehen!” (Aufruf eines Workshop-Teilnehmers, S. 23).

Und ein kurzes Zitat mit unmittelbarem Bezug zur Personal- und Organisationsentwicklung: „Wenn die richtigen Mitarbeiter:innen gefunden sind, haben die Algorithmen ihren Job im Personalbereich noch nicht getan. Auch für Personal- und Organisationsentwicklung wird Software zunehmend an Bedeutung gewinnen. Zwei Beispiele: Peakon14 etwa misst, wie zufrieden und wie produktiv Mitarbeiter:innen auf ihren aktuellen Stellen sind und macht Vorschläge für Verbesserungsmaßnahmen. Tandemploy15 wiederum hat sich auf die effektive Vernetzung und Teamzusammensetzung innerhalb von Unternehmen spezialisiert.“ (S. 12)
Tobias Knobloch und Carla Hustedt, Bertelsmann Stiftung (Hrsg.), Juni 2019

24Jun/19

Statement zum Themenspecial: Dr. Maren Lübcke

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

„Was ist Hochschulbildung im digitalen Zeitalter?“ Diese Frage haben wir Dr. Maren Lübcke vom HIS-Institut für Hochschulentwicklung e.V. im Rahmen unseres Themenspecials „Digitalisierungspraktiken und Hochschulbildung – sind wir auf dem richtigen Weg?“ gestellt. Die Zukunft der Hochschulbildung wird auch das Thema ihrer Keynote „Wo führt uns der Weg hin? Eine Trendanalyse digitaler Hochschulbildung im Jahr 2030″ auf der Tagung am 27. Juni 2019 am Leibniz-Institut für Wissensmedien sein.

21Jun/19

openSAP – The Numbers Behind the Courses

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Auf der Webseite heißt es: „Seit 2013 bietet openSAP kostenlose MOOCs (Massive Open Online Courses) für alle an, die daran interessiert sind, sich zu den neuesten Innovationen der SAP auszubilden und zu lernen wie man im digitalen Zeitalter besteht.“ Clemens Link hat jetzt in einem Beitrag einige Daten zur Nutzung von openSAP veröffentlicht. Wir erfahren zum Beispiel, dass im Mai 2019 über 820.000 Lernende auf openSAP angemeldet waren. Er präsentiert aber darüber hinaus auch Überlegungen zur MOOC-Statistik, etwa zur Frage, auf welche Nutzergruppe sich die berühmten „completion levels“ beziehen sollen: auf alle, die sich für einen Kurs angemeldet haben (aber nie den Kurs gestartet haben), oder nur auf die aktiven Nutzer oder … Dieser Teil ist dann eher für den inneren Kern der MOOC-Community.
Clemens Link, SAP Community Blogs, 20. Juni 2019    

21Jun/19

Vom Unbehagen mit „den Bibliotheken‟ von Aat Vos

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Sind die neuen Bibliotheken vielleicht gar nicht so offen, wie alle meinen, sondern vor allem für den Geschmack einer gut-situierten Schicht gebaut? Ähneln sie nicht alle höherpreisigen Coffeeshops und Co-Workingspaces? Braucht es für die Entwicklung von Bibliotheken vielleicht etwas weniger Design und Design Thinking und etwas mehr Soziologie bzw. den soziologischen Blick?

Diese und weitere Fragen stellt der Bibliothekswissenschafter Karsten Schuldt. Das laute Nachdenken führt ihn zu Pierre Bourdieu, Henri Lefebvre, Jürgen Habermas und Ray Oldenburg. Lesenswert!

„Zusammengefasst: Ich habe ein grossen Unbehagen mit den neu gebauten Bibliotheken, die aktuell durch die bibliothekarischen Publikationen als neu und zukunftsweisend gereicht werden. Und mit etwas Theorie scheint mir das Unbehagen mehr als eine rein subjektive Abneigung. Mir scheint sogar, ungewollt aber doch real, hat man hier Räume gebaut, die noch mehr ausgrenzen, als man das schon von „langweiligen Bibliotheksräumen‟ vermutet hat. Stimmt das? Das müsste empirisch überprüft werden. (Aber man kann es erst überprüfen, wenn man den Verdacht äussert und zeigt, wieso es so sein könnte – was ich hier versuche.)“ (via Joachim Sucker)
Karsten Schuldt, Bibliotheken als Bildungseinrichtung, 19. Juni 2019

Bildquelle: geralt (pixabay)